Spielfilm, Dokumentarfilm
Wie gefährlich ist die Deutsche Bank?
arte
20.06.,
20:15 - 21:30
Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017


In seiner Dokumentation berichtet Regisseur Joachim Wölcken von den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Deutsche Bank und von den Gegenmaßnahmen des Unternehmens.

Seit Beginn der Finanzkrise, die insbesondere während der Debatte um einen möglichen "Grexit", sprich: dem Austreten Griechenlands aus der Europäischen Union, Schlagzeilen fabrizierte, standen die Banken deutschlandweit unter scharfer Kritik. 2016 gab es allerdings speziell ein Kreditinstitut, das von den Medien unter Beschuss genommen wurde - und das war kein Privatanbieter, wie man es hätte vermuten können, sondern die staatliche Deutsche Bank. Ein Skandal war programmiert, als das Unternehmen vom Internationalen Währungsfonds auf den Status "Größter Risikofaktor für das Weltfinanzsystem" eingestuft wurde. So sah sich die Bank nicht nur mit den ohnehin erdrückenden Altlasten, sondern auch mit einem beinahe irreparablen Imageschaden konfrontiert.

Interviews und Einblicke

Es lag insbesondere an einem Mann, den schlechten Ruf der Deutschen Bank wieder aufzupolieren: Geschäftsführer John Cryan, der sich vor eine Sisyphusarbeit gestellt sah. Er und andere Mitarbeiter der Bank, darunter einige hochrangige Manager sowie Kommunikationschef Jörg Eigendorf, kommen in dem Beitrag zu Wort. Sie schildern, wie es zu dem öffentlichen Verruf des Unternehmens kommen konnte und wie dem entgegengewirkt wurde. Neben exklusiven Einsichten in die Arbeiten der Bank wagt Regisseur Wölcken auch einen Ausblick in die Zukunft des Geldgeschäfts.

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