Fußball-WM: Ein Pokal für Donald Trump? Die WM 2026 beginnt Mitte Juni in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko und dauert einen Monat. Während die FIFA einen Fußball propagiert, der die Welt vereinen soll, bleibt die Einreise in die USA von Visa und Sicherheitsentscheidungen Washingtons abhängig. So warten mehrere Mitglieder der iranischen Delegation noch immer auf ihre Einreisegenehmigung. Vor diesem Hintergrund erscheint die WM 2026 als Schaufenster amerikanischer Macht und als politischer Test in großem Maßstab. Darüber sprechen wir mit Lukas Aubin, Forschungsdirektor am IRIS und Leiter des Programms "Sport und Geopolitik". Rekordfinanzierungen, Staatenrivalität: Muss das Wettrennen um KI gebremst werden? Eines der Unternehmen von Elon Musk, SpaceX, soll am 12. Juni an die Börse gehen. Der Unternehmer erhofft sich, 75 Milliarden Dollar aufzubringen, um KI-Infrastrukturen - darunter sogar Rechenzentren im Weltraum - zu entwickeln. Auch die beiden anderen KI-Giganten OpenAI und Anthropic, beide ebenfalls aus den USA, bereiten Berichten zufolge Börsengänge vor. Diese Expansion geht jedoch mit ökologischen und sozialen Bedenken einher: Der hohe Wasser- und Stromverbrauch der Rechenzentren belastet die Umwelt und es drohen Arbeitsplatzverluste. Laut einer Studie von Coface und der französischen Beobachtungsstelle für gefährdete und neu entstehende Berufe könnten bis zum Ende des Jahrzehnts 16 Prozent der Arbeitsplätze gefährdet sein. Außerdem: Anlässlich des Besuchs von Papst Leo XIV. in Spanien blickt Xavier Mauduit auf den Vertrag von Tordesillas zurück, mit dem Spanien und Portugal die Welt unter sich aufteilten. Marie Bonnisseau berichtet von Tausenden Japanern, die empört darüber sind, dass Donald Trump in den sozialen Netzwerken als Manga-Figur Naruto auftritt.