Timo Petermann steht wegen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung an seinem Jugendfreund Rasmus Schwarz vor Gericht. Rasmus erlitt nach einem Angriff mit einem Metallpoller einen Schädelbruch, eine lebensbedrohliche Hirnblutung und eine dauerhafte Lähmung des linken Beins. Timo bestreitet die Tat und beruft sich auf einen Filmriss durch Alkohol. Im Verlauf der Verhandlung enthüllt Zeugin Beatrice Kellner, dass Timo erst am Tatabend erfuhr, dass Rasmus ein Kind mit seiner ehemaligen großen Liebe Anna hat - ein mögliches Tatmotiv. Der Wendepunkt kommt, als Wolfram Weber, ein ehemaliger Geschäftspartner von Rasmus, als Zeuge aussagt und Timo belastet. Webers Tochter Lisa bringt jedoch den verschwundenen Poller zum Gericht und enthüllt, dass sie ihn im Keller ihres Vaters gefunden hat. Weber gesteht daraufhin, Rasmus aus Hass und verletztem Stolz angegriffen und die Kappe von Timo platziert zu haben, um ihn zu belasten. Timo wird freigesprochen; Weber wird zu elf Jahren Haft verurteilt.